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	<title>votez &#8211; einfach abstimmen</title>
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		<title>INFO &#8211; Ersatzwahl Präsidium Appellationsgericht</title>
		<link>https://votez.ch/ersatzwahl-praesidium-appellationsgericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Aellig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 07:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ein Gerichtspräsidium am Appellationsgericht gibt es ausnahmsweise eine Kampfwahl. Manuel Kreis von der SP kandidiert, unterstützt von den linken Parteien, gegen Alberto Fabbri von der Mitte, den die Bürgerlichen zusammen mit GLP und EVP portieren. Kreis ist bereits am Appellationsgericht tätig. Fabbri ist Bundesstrafrichter und ehemaliger Erster Staatsanwalt in Basel-Stadt. Aus Sicht der Bürgerlichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für ein Gerichtspräsidium am Appellationsgericht gibt es ausnahmsweise eine Kampfwahl. Manuel Kreis von der SP kandidiert, unterstützt von den linken Parteien, gegen Alberto Fabbri von der Mitte, den die Bürgerlichen zusammen mit GLP und EVP portieren. Kreis ist bereits am Appellationsgericht tätig. Fabbri ist Bundesstrafrichter und ehemaliger Erster Staatsanwalt in Basel-Stadt. Aus Sicht der Bürgerlichen ist die SP am Appellationsgericht im Verhältnis zur Parteienstärke übervertreten. Die Linke argumentiert, über alle Gerichtspräsidien hinweg hätten die Bürgerlichen ein Übergewicht, das ihren Stimmenanteil übersteigt. Hier kann nach eigener Parteipräferenz abgestimmt werden.</p>
<p><a title="Kampagnenwebsite von Manuel Kreis" href="https://sp-bs.ch/kampagne/ersatzwahl-praesidium-appellationsgericht/" target="_blank" rel="noopener">Kampagnenwebsite von Manuel Kreis</a></p>
<p><a title="Kampagnenwebsite von Alberto Fabbri" href="https://www.alberto-fabbri.ch" target="_blank" rel="noopener">Kampagnenwebsite von Alberto Fabbri</a></p>
<p><a title="Artikel bei SRF" href="https://www.swissinfo.ch/ger/mitte-will-präsidium-an-appellationsgericht-basel-stadt-ergattern/91329003" target="_blank" rel="noopener">Artikel von Swissinfo</a></p>The post <a href="https://votez.ch/ersatzwahl-praesidium-appellationsgericht/">INFO – Ersatzwahl Präsidium Appellationsgericht</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>NEIN &#8211; Anti-Chaoten-Initiative</title>
		<link>https://votez.ch/anti-chaoten-initiative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Aellig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 05:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SVP stört sich an Demos in der Innenstadt. Sie will mit ihrer Initiative erreichen, dass künftig bei unbewilligten Demos die Verantwortlichen für die Polizeikosten aufkommen müssen. Ausserdem soll es weniger davon geben: In Basel fanden letztes Jahr 394 Demonstrationen statt, 86 davon unbewilligt. Die Initiative ist demokratisch mindestens diskutabel und in der Realität fast [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SVP stört sich an Demos in der Innenstadt. Sie will mit ihrer Initiative erreichen, dass künftig bei unbewilligten Demos die Verantwortlichen für die Polizeikosten aufkommen müssen. Ausserdem soll es weniger davon geben: In Basel fanden letztes Jahr 394 Demonstrationen statt, 86 davon unbewilligt. Die Initiative ist demokratisch mindestens diskutabel und in der Realität fast nicht umsetzbar. Demos sind nun einmal ein demokratisches Recht, auch wenn gewisse nerven. Dafür sind SVP und FDP, die übrigen Parteien lehnen die Initiative ab oder haben Stimmfreigabe beschlossen.</p>
<p><a title="Website der Anti-Chaoten-Initiative" href="https://www.svp-basel.ch/antichaoteninitiative/" target="_blank" rel="noopener">Website der Anti-Chaoten-Initiative</a></p>
<p><a title="Nein-Argumente der Demokratischen Jurist*innen Basel" href="https://www.djs-jds.ch/fr/sektion-basel/aktivitaeten/medienmitteilungen-djs-basel/nein-zur-aushoehlung-von-grundrechten-nein-zur-anti-chaoten-initiative-der-svp" target="_blank" rel="noopener">Nein-Argumente der Demokratischen Jurist*innen Basel</a></p>
<p><a title="Artikel bei SRF" href="https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen-basel-stadt-in-basel-sollen-demonstrierende-zur-kasse-gebeten-werden-koennen" target="_blank" rel="noopener">Artikel bei SRF</a></p>The post <a href="https://votez.ch/anti-chaoten-initiative/">NEIN – Anti-Chaoten-Initiative</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>NEIN &#8211; Sammlungszentrums-Initiative</title>
		<link>https://votez.ch/sammlungszentrums-initiative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Aellig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 05:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Gruppe von Privatpersonen will die Sammlungen des Historischen Museums, des Staatsarchivs und der Unibibliothek in der Rundhofhalle der Messe Basel unterbringen. Das bezweckt, einen Neubau für die Unibibliothek hinter dem Bernoullianum verhindern. Die Messehalle ist dafür ungeeignet, die Messe braucht den Platz und für das Staatsarchiv gibt es bereits einen Neubau. Alle relevanten Parteien [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Eine Gruppe von Privatpersonen will die Sammlungen des Historischen Museums, des Staatsarchivs und der Unibibliothek in der Rundhofhalle der Messe Basel unterbringen. Das bezweckt, einen Neubau für die Unibibliothek hinter dem Bernoullianum verhindern. Die Messehalle ist dafür ungeeignet, die Messe braucht den Platz und für das Staatsarchiv gibt es bereits einen Neubau. Alle relevanten Parteien sind gegen die Initiative.</p>
<p><a title="Website der Sammlungszentrums-Initiative" href="https://sammlungszentrum-volksinitiative.ch" target="_blank" rel="noopener">Website der Sammlungszentrums-Initiative</a></p>
<p><a title="Bericht von Nau.ch" href="https://www.nau.ch/politik/regional/basler-regierung-gegen-sammlungszentrum-im-rundhofgebaude-der-messe-67064378" target="_blank" rel="noopener">Artikel von Nau.ch</a></p>The post <a href="https://votez.ch/sammlungszentrums-initiative/">NEIN – Sammlungszentrums-Initiative</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>JA – Velostation Bahnhofzugang Länggasse 2. UG</title>
		<link>https://votez.ch/ja-velostation-bahnhofzugang-laenggasse-2-ug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Urs Bräm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 12:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausführungskredit und Kredit für wiederkehrende Ausgaben. Die Velostation im Berner Hauptbahnhof soll beim Zugang vom Länggassquartier her ein zweites Untergeschoss erhalten. Dafür sind ein Ausführungskredit von 12,5 Millionen sowie wiederkehrende Kosten von 41&#8217;000 Franken erforderlich. Damit steigt die Anzahl der begehrten Veloabstellplätze von 675 auf 1050, die beiden Velostationen würden verbunden und besser an die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausführungskredit und Kredit für wiederkehrende Ausgaben.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Velostation im Berner Hauptbahnhof soll beim Zugang vom Länggassquartier her ein zweites Untergeschoss erhalten. Dafür sind ein Ausführungskredit von 12,5 Millionen sowie wiederkehrende Kosten von 41&#8217;000 Franken erforderlich. Damit steigt die Anzahl der begehrten Veloabstellplätze von 675 auf 1050, die beiden Velostationen würden verbunden und besser an die Bahnhofunterführungen angeschlossen. Das Geschäft ist unbestritten. Es überzeugte im Stadtparlament, dem Stadtrat, eine Mehrheit von 55 Abgeordneten, nur acht Mitglieder von SVP und Mitte stimmten dagegen.</span></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bern.ch/themen/stadt-recht-und-politik/abstimmungen-und-wahlen/abstimmungen/aktuelleabstimmungen" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Abstimmungsbotschaft</span></a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>JA – Berner Bildungsinitiative</title>
		<link>https://votez.ch/ja-berner-bildungsinitiative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Urs Bräm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 12:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die «Berner Bildungsinitiative» verlangt, wegen des Lehrkräftemangels im Kanton Bern eine Stärkung der Volksschulbildung in der Kantonsverfassung festzuschreiben: Kanton und Gemeinden sollen die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung stellen. Lehrpersonen und schulische Fachpersonen sollen genügend qualifiziert sein und sich bei ihrer Arbeit auf die Schülerinnen und Schüler konzentrieren können. Die Volksinitiative wurde vom [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Die «Berner Bildungsinitiative» verlangt, wegen des Lehrkräftemangels im Kanton Bern eine Stärkung der Volksschulbildung in der Kantonsverfassung festzuschreiben: Kanton und Gemeinden sollen die nötigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung stellen. Lehrpersonen und schulische Fachpersonen sollen genügend qualifiziert sein und sich bei ihrer Arbeit auf die Schülerinnen und Schüler konzentrieren können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Volksinitiative wurde vom Berufsverband Bildung Bern lanciert. Im Kantonsparlament, dem Grossen Rat, wird sie von der SP, den Grünen, der EVP und den Grünliberalen unterstützt. Die bürgerlichen Parteien SVP, FDP, Mitte und EDU lehnen das Begehren geschlossen und ohne Gegenvorschlag mit 85 gegen 65 Stimmen ab. Die bürgerliche Mehrheit hält eine Festschreibung der Volksschulbildung in der Kantonsverfassung für blosse Symbolpolitik.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da im Kanton immer noch Mangel an ausgebildeten Lehrkräften besteht und ihre Löhne im Kantonsvergleich weiterhin unter dem Schnitt sind, empfiehlt sich ein Ja. Bei einer Annahme der Bildungsinitiative müsste ihre konkrete Umsetzung und Finanzierung allerdings erst noch vom Regierungsrat und dem Grossen Rat gutgeheissen werden. </span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><a href="https://www.sta.be.ch/de/start/themen/wahlen-und-abstimmungen/abstimmungen/naechste-abstimmungen/vorlage-1-20260927.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Informationen der Staatskanzlei</span></a></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><a href="https://bildungsinitiative-ja.ch/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Initiativkomitee</span></a></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><a href="https://www.bern-cci.ch/de/politik/abstimmungsvorlagen/nein-zur-berner-bildungsinitiative" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Nein-Komitee</span></a></li>
</ul>The post <a href="https://votez.ch/ja-berner-bildungsinitiative/">JA – Berner Bildungsinitiative</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommentar zu den BZO-Vorlagen: Untauglicher Vorschlag des Gemeinderats</title>
		<link>https://votez.ch/kommentar-zu-den-bzo-vorlagen-untauglicher-vorschalg-des-gemeinderats/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Haemmerli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gänzlich absurd ist der Verhinderungsvorschlag des Gemeinderates, der für sich zwar in Anspruch nehmen kann, diffuse Ängste zu bedienen, aber zur Linderung der Wohnproblematik nichts beiträgt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zürich wächst, es fehlt an Wohnungen. Treiber sind gestiegene Ansprüche, falsch gesetzte Anreize im Mietrecht, die Individualisierung sowie Zuwanderung aus dem Ausland, anderen Kantonen und Gemeinden. Die Arbeiterbewegung der 30er Jahre gab darauf die Antwort: Mehr bauen! Es entstanden Genossenschaftsbauten und preisgünstige städtische Wohnungen. Dieser an der Produktion orientierte Lösungsweg ist Geschichte.</p>
<p><img decoding="async" src="https://votez.ch/wp_website/wp-content/uploads/2026/09/20240424_152924Neues-bauen.jpg" /></p>
<p><em>Plakat: 1932 Wien</em></p>
<p>Die Linke, die Zürich seit 36 Jahren regiert, hat auf die fehlenden Wohnungen keine Antwort. Ein Paradebeispiel ist die Neuüberbauung der Erismannhöfe. Dort entsteht ein achtgeschossiges Hochhaus von 25 Metern, der Rest der Bauten hat sechs Geschosse. Bei der Abstimmung argumentierte ein <a href="https://votez.ch/wp_website/wp-content/uploads/2026/09/20240424_152924Neues-bauen.jpg">Architekturbüro, dass man mit einem einzigen Gebäude</a> von den Dimensionen des Lochergutes (62 Meter, 21 Geschosse) den ganzen Zugewinn an neuen Wohnungen aufwiegen könnte. Das war gedacht als Argument gegen die Überbauung. Nun könnte man sich, wollte man denn der Wohnungsnot entgegentreten, auch vorstellen, dass man nur Gebäude in Lochergutgrösse erstellen würde. Das linke Zürich ist heute aber nur verhalten am Zuwachs von Wohnraum interessiert, nicht einmal, wenn er städtisch und genossenschaftlich ist.</p>
<p>Dazu passt: Die Hochhausvorlage des Stadtrates erlässt mehr Bestimmungen. Und stellt kategorisch fest: Hochhäuser sollen kein Mittel der zusätzlichen Verdichtung sein. Das ist angesichts der fehlenden Wohnungen ein Armutszeugnis. Einziger Trost: Der Stadtrat verlangt ökologische und soziale Ziele, er verhindert aber den Hochhausbau nicht komplett. Die Vorlage des Gemeinderates dagegen ist so ausgestaltet, dass sie vor allem verhindert.</p>
<p>Am ehrlichsten formulierte das<a href="https://www.pszeitung.ch/hohe-haeuser-lange-debatte/"> SP-Kommissionspräsident Mathias Egloff</a>, der sagte, «Hochhäuser lösten Ängste aus, und dem habe sich die Mehrheit angenommen». Die Feststellung ist richtig. In der Schweiz gibt es eine diffuse Abneigung gegen Hochhäuser, worunter man Gebäude mit gerade einmal 25 Metern Höhe versteht. <a href="https://www.infosperber.ch/politik/wohnungskrise-gammelverfahren-beim-bauen/">SP-Mann Rudolf Strahm </a>erklärte zu einem Bild des Locherguts: «Verdichtete Zonen mit hohen Wohnblöcken sind familienfeindlich: zu wenig Spielplätze, zu wenig Stauraum in Kellerabteilen mit 2 mal 3 Metern, wenige Autoeinstellhallenplätze.» Das ist absurd. Familien sind in Städten eine minoritäre Lebensform, die Mehrheit lebt allein. Ausserdem könnte man ja mal nachfragen, wie sehr die Bewohnerinnen im Lochergut leiden.</p>
<p>Die Abneigung gegen Hochhäuser formulierte in den 60er-Jahren Alexander Mitscherlich in seinem Buch <em>Die Unwirtlichkeit unserer Städte</em>, das befand, die Entfremdung im Hochhaus würde die Bewohner und Mieterinnen beschädigen. Seither gehört das zum Kanon der Linken. Allerdings findet sich die Angst vor Hochhäusers auch auf der Rechten, wo man Überfremdungsvorlagen gerne mit Schreckensillustrationen einer von Hochhäusern überwucherten Schweiz illustriert. Spiegelbildlich zu Stauraum-Strahm vermeldet ein Apokalyptiker auf einem SVP-affinen Portal: <a href="https://insideparadeplatz.ch/2026/09/01/silo-wohnen-zerstoert-ganze-kinder-generationen/">«Silo-Wohnen zerstört ganze </a>Kinder-Generationen. Kein Garten, keine Freunde, nur Handy: Eltern mit Kids in veritablen Hochhaus-Gefängnissen.»</p>
<p>Dazu kommt bei der SVP, dass man sich vor Zuwanderung fürchtet. Und wie die Linke glaubt, dass Hochhäuser Familien aus tieferen sozialen Schichten vertreiben. Die, wenn sie einen Schweizer Pass haben, zur Kernklientel der SVP gehören. Allerdings hat das wenig mit Hochhäusern zu tun: Zürichs Hochhäuser machen gerade einmal 0,6% des Gebäudebestandes aus. Und mit all den Vorschriften ist auch kein Boom in Aussicht.</p>
<p>Wenn man also über Verdrängung redet, dann ist das Hochhaus ein Nebenschauplatz. Wichtiger ist: Weil bei einer wachsenden Bevölkerung so wenig gebaut wird, und die Nachfrage so gross ist, steigen die Neumieten so weit, dass es sich lohnt, ein bestehendes Gebäude abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen. Was oft geschieht, ohne dass ein einziges weiteres Stockwerk dazukäme. Oder mittels Sanierungen können Wohnungen neu vermietet und die Mieten nach oben geschraubt werden. Ein Haupttreiber der Verdrängung ist, dass der Abstand zwischen den Bestandsmieten gegenüber dem Preis bei Neuvermietungen so gross ist. Das muss man all jenen sagen, die finden, sie könnten sich eine teure Neubauwohnung ja eh nicht leisten. Also seien sie dagegen.</p>
<p>Die neu gebauten teuren Wohnungen verhindern dann zuweilen, dass es dermassen attraktiv ist, Altbauten auf Teufel komm raus zu sanieren. Denn die Nachfrage von Leuten mit Geld verschwindet nicht, wenn man Neubauten verhindert.</p>
<p>Die Linke argumentiert gerne damit, dass es ja gar nicht billiger werde, wenn viel gebaut werde. Das ist oft richtig, aber es ist schon einiges gewonnen, wenn die Teuerung nicht so rasant voranschreitet, wie das seit Langem der Fall ist. Und: Was heute ein teurer Neubau ist, bietet dann in 25 Jahren oft Wohnraum mit passablen Mieten. Denn auch das gehört zum eisernen Grundbestand der Stadtplanung: Kurzfristige Lösungen gibt es nicht.</p>
<p>Auch deshalb verrennt sich die Linke in Ideologie. Man polemisiert gegen gierige Immobilienhaie und erklärt, man müsse halt den Boden verstaatlichen. Abgesehen davon, dass in praktisch allen Fällen, in denen Boden und Wohnproduktion verstaatlicht waren, <a href="https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/mediathek/wohnen-der-ddr-folge-8-von-backstage-ddr">endlos auf Wohnungen gewartet werden musste,</a> kann man davon ausgehen, dass eine Bodenverstaatlichung in der Schweiz mittelfristig ebensowenig stattfinden wird wie das von der SP angestrebte Ende des Kapitalismus. Nur schon, weil ein guter Teil unserer Renten aus der zweiten Säule auf Rendite bei Wohnungen basiert.</p>
<p>Bauen und Stadtplanung sind hochkomplex und von Gesetzen auf Stufe Bund, Kanton und Gemeinde bestimmt. Das heisst, einfache Lösungen gibt es nicht.</p>
<p>Trotzdem ist es erhellend, mit Rezepten anderswo zu vergleichen. In den USA zeigt sich, dass vergleichbare republikanische Staaten in <a href="https://www.nytimes.com/2023/04/13/opinion/sun-belt-migration.html">Sachen Miethöhen </a>und Obdachlosigkeit besser abschneiden als die demokratischen, weil die Demokraten zu viele Einsprachenmöglichkeiten und Vorschriften vorsehen. Ein <a href="https://www.nytimes.com/2025/04/29/opinion/ezra-klein-podcast-saikat-chakrabarti-zephyr-teachout.html">Quadratmeter staatlich subventionierter Wohnungsbau im linken Kalifornien</a> kostet viermal so viel wie ein privat gebauter Quadratmeter im rechten Texas.</p>
<p>Ein Positivbeispiel ist Wien, das noch immer in der produktionsorientierten Tradition der 30er-Jahre wurzelt und wo die Gemeinde, Genossenschaften und Private kräftig zubauen.</p>
<p>Davon ist Zürich weit entfernt. Das gilt schon für die Vorlage des Stadtrates, die &#8211; gemessen an Wien &#8211; mutlos ist. Gänzlich absurd aber ist der Verhinderungsvorschlag des Gemeinderates, der für sich zwar in Anspruch nehmen kann, diffuse Ängste zu bedienen, aber zur Linderung der Wohnproblematik nichts beiträgt.</p>The post <a href="https://votez.ch/kommentar-zu-den-bzo-vorlagen-untauglicher-vorschalg-des-gemeinderats/">Kommentar zu den BZO-Vorlagen: Untauglicher Vorschlag des Gemeinderats</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>JA &#8211; 5 Neue Rechtsgrundlagen für die Asyl-Organisation Zürich (AOZ)</title>
		<link>https://votez.ch/ja-neue-rechtsgrundlagen-fuer-die-asyl-organisation-zuerich-aoz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Haemmerli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:19:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Asyl-Organisation Zürich (AOZ) ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt und kümmert sich um Empfang und Unterbringung von Asylbewerbern und Geflüchteten. Nun braucht die AOZ eine neue rechtliche Grundlagen. Und neu gibt es eine Rechtsgrundlage für zusätzliche humanitäre Massnahmen wie die Aufnahme von zusätzlichen Geflüchteten über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Ausser der SVP sind [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Asyl-Organisation Zürich (AOZ) ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt der Stadt und kümmert sich um Empfang und Unterbringung von Asylbewerbern und Geflüchteten. Nun braucht die AOZ eine neue rechtliche Grundlagen. Und neu gibt es eine <a href="https://al-zh.ch/">Rechtsgrundlage für zusätzliche humanitäre Massnahmen </a>wie die Aufnahme von zusätzlichen Geflüchteten über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Ausser der SVP sind alle Parteien für die Vorlage.</p>The post <a href="https://votez.ch/ja-neue-rechtsgrundlagen-fuer-die-asyl-organisation-zuerich-aoz/">JA – 5 Neue Rechtsgrundlagen für die Asyl-Organisation Zürich (AOZ)</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>JA &#8211; 4 Zusatzkredit fürs Kunsthaus, Erhöhung um 7,3 auf 26 Millionen pro Jahr</title>
		<link>https://votez.ch/ja-zusatzkredit-fuers-kunsthaus-erhoehung-um-73-auf-26-millionen-pro-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Haemmerli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Chipperfield-Bau hat sich die Fläche des Kunsthauses verdoppelt. Das Mehr an Personal verursacht Defizite. Deshalb soll das Kunsthaus sieben Millionen mehr erhalten. Hinter der Vorlage stehen alle Parteien ausser der SVP, die zu viel politisierte Kunst sieht und kritisiert, dass die Direktorin 310’000 Franken Lohn erhält. AL: Stimmfreigabe. Ja-Komitee Pro et Conta de [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Chipperfield-Bau hat sich die Fläche des Kunsthauses verdoppelt. Das Mehr an Personal verursacht Defizite. Deshalb soll das Kunsthaus sieben Millionen mehr erhalten. Hinter der Vorlage stehen alle Parteien ausser der SVP, die zu viel politisierte Kunst sieht und kritisiert, dass die Direktorin 310’000 Franken Lohn erhält. AL: Stimmfreigabe.</p>
<ul>
<li><a href="https://kunsthaus-ja.ch/">Ja-Komitee</a></li>
<li><a href="https://al-zh.ch/blog/2026/09/pro-und-kontra-kunsthaus-kredit/">Pro et Conta de AL</a></li>
</ul>The post <a href="https://votez.ch/ja-zusatzkredit-fuers-kunsthaus-erhoehung-um-73-auf-26-millionen-pro-jahr/">JA – 4 Zusatzkredit fürs Kunsthaus, Erhöhung um 7,3 auf 26 Millionen pro Jahr</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>JA &#8211; 3 80 Millionen für die Planung der öV-Infrastruktur &#038; Netzoptimierungen</title>
		<link>https://votez.ch/ja-80-millionen-fuer-die-planung-der-oev-infrastruktur-netzoptimierungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Haemmerli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stadtentwicklung und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sollen besser abgestimmt und vorangetrieben werden. Alle Parteien sagen Ja, mit Ausnahme der SVP, die erklärt, es sei erst zu planen, wenn man sicher sei, dass der Kanton mitfinanziere. Sowie der AL, die einen wirkungslosen Kompromiss sieht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Stadtentwicklung und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sollen besser abgestimmt und vorangetrieben werden. Alle Parteien sagen Ja, mit Ausnahme der SVP, die erklärt, es sei erst zu planen, wenn man sicher sei, dass der Kanton mitfinanziere. Sowie der AL, die einen wirkungslosen Kompromiss sieht.</p>The post <a href="https://votez.ch/ja-80-millionen-fuer-die-planung-der-oev-infrastruktur-netzoptimierungen/">JA – 3 80 Millionen für die Planung der öV-Infrastruktur & Netzoptimierungen</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>JA &#8211; 2 Entschädigungen des Gemeinderats</title>
		<link>https://votez.ch/ja-entschaedigungen-des-gemeinderats/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Haemmerli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 13:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[27. September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wegen der Teuerung und höherer Belastung sollen im Gemeinderat statt 16’000 Franken neu jährlich 20’800 pro Mitglied für ein geschätztes 30% Pensum bezahlt werden. Alle Parteien befürworten die Vorlage, nur die SVP pocht aufs Milizprinzip.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der Teuerung und höherer Belastung sollen im Gemeinderat statt 16’000 Franken neu jährlich 20’800 pro Mitglied für ein geschätztes 30% Pensum bezahlt werden. Alle Parteien befürworten die Vorlage, nur die SVP pocht aufs Milizprinzip.</p>The post <a href="https://votez.ch/ja-entschaedigungen-des-gemeinderats/">JA – 2 Entschädigungen des Gemeinderats</a> first appeared on <a href="https://votez.ch">votez - einfach abstimmen</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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